Eine moderne Aula braucht nicht möglichst viel Technik.
Sie braucht Technik, die im entscheidenden Moment einfach funktioniert.
Genau darum ging es bei der Sanierung des Nicolaus Cusanus Gymnasiums.
Die Aula wurde technisch neu aufgestellt – für Präsentationen, Schulveranstaltungen, Theateraufführungen und alles, was dieser Raum in Zukunft leisten soll.
Und dabei zeigt sich ziemlich gut, was Systemintegration für uns bedeutet.
Denn ein leistungsstarker Projektor, gute Lautsprecher oder moderne Mikrofone machen noch lange kein gutes Gesamtsystem.
Entscheidend ist, wie alles zusammenspielt.
Ein 8.500-Lumen-Laserprojektor bringt die Inhalte auf eine 5 Meter breite Leinwand. Über AV over IP können Bildsignale flexibel von verschiedenen Positionen im Raum eingespeist werden.
Für den Ton sorgen Hauptlautsprecher am Bühnenportal, zusätzliche Delay-Lautsprecher im Raum und zwei direkt in das Bühnenpodest integrierte Subwoofer.
Drahtlose Hand- und Headset-Mikrofone schaffen Bewegungsfreiheit. Unser eigenentwickeltes Rednerpult mit 43"-Frontdisplay kann flexibel an verschiedenen Bodentanks eingesetzt werden.
Auch vorhandene Technik wird berücksichtigt und sinnvoll in das neue System integriert.
Auf der Bühne entsteht zusätzlich ein Traversensystem mit LED-Theaterscheinwerfern und DMX-Steuerung. Mehrere schwer entflammbare Bühnenvorhänge schaffen flexible Auftrittsmöglichkeiten und sind gleichzeitig Teil des Sicherheitskonzepts.
Das klingt nach ziemlich viel Technik.
Und genau deshalb darf sich die Bedienung nicht danach anfühlen.
Über zwei Touchdisplays werden die zentralen Raumfunktionen, Medientechnik und Beleuchtung gesteuert.
Im Hintergrund arbeiten AV over IP, Dante-Audio, DSP, Mediensteuerung, Verstärker und zahlreiche weitere Komponenten zusammen. Bei Bedarf können Audio und Licht natürlich auch manuell über professionelle Konsolen gemischt werden.
Vorne soll davon vor allem eines ankommen:
Eine einfache und zuverlässige Bedienung.
Genau darin sehen wir unsere Aufgabe als Systemintegrator.
Nicht möglichst viele Geräte verbauen.
Sondern die passende Technik planen, bestehende Komponenten sinnvoll einbinden und alles so integrieren und programmieren, dass daraus ein funktionierendes, nutzerfreundliches Gesamtsystem entsteht.
Denn gute Medientechnik muss nicht ständig zeigen, wie komplex sie ist.
Komplexität gehört in den Technikschrank – nicht auf das Touchpanel.




